Er dichtet auf der Bühne und arbeitet an einem Lyrik-Band. Seine Texte sind nicht nur witzig, sondern intelligent und nachdenklich, Poesie ist für ihn "Sozialkritik, Ausdruck von Gefühlen, eigenen Ansichten und Erfahrungen, Selbsttherapie und Meditation in einem". Seine Texte erzählen auch von eigenen seelischen Krisen.
"Ich möchte mich aktiv für "Verrückt? Na und!" engagieren, da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig Beistand von außen in Zeiten von seelischen Krisen ist! Außerdem ist es mir ein großes Anliegen, die Chancen und Möglichkeiten, die sich durch psychische Probleme ergeben, aufzuzeigen und Betroffenen bei der kreativen Verarbeitung ihrer Erlebnisse beizustehen. Oft wurde ich gefragt, ob ich auf die vielen "negativen Erfahrungen", auf all die ups and downs und die zwei Klinik-Aufenthalte nicht lieber verzichtet hätte... Im Nachhinein muss ich definitiv sagen: Nein! Denn erst diese tiefreichenden Erlebnisse haben mich zu dem werden lassen, der ich jetzt bin! Und es macht mich verdammt stolz, diese Erfahrungen mit Anderen teilen zu können, sei es auf der Bühne oder nun bei "Verrückt? Na und!" Jede Krise ist eine Chance!
Passend dazu folgende Zeilen von Hans-Joachim Eckstein: Schwerwiegende Entscheidungen fallen selten in leichten Zeiten, und tiefgehende Veränderungen entstehen nicht durchoberflächliche Erfahrungen. Verständnis für die Schwachheit andererer wächst nicht aus der eigenen Stärke, und wie man andere Menschen tröstet, wissen wir erst, wenn wir nicht nur getrost, sondern auch selbst getröstet sind. Warum also sehnen wir uns nach einem leichten und unbeschwerten Leben, wenn das, was uns so wertvoll macht, in einem verletzlichen und tiefgründigen, in einem lebendig gelebten Leben liegt. (Hans-Joachim Eckstein)"